Posted on Juni 6th, 2010 at 9:28 PM by supamichi

Verbringe nun unseren Sommerurlaub auf Mallorca/Alcudia. Eigentlich hatten wir in diesem Jahr Griechenland/Kos geplant, aber ich fürchte das die Griechen schlechte Laune haben und auf Deutsche ohnehin nicht mehr so gut zu sprechen sind. Ob das wirklich so ist vermag ich nicht beurteilen, aber das Risiko, dass der Urlaub ins Wasser fällt, ist war uns zu groß. Daher sind wir in diesem Jahr nach Mallorca geflogen.

Zudem waren wir heute bei der Eröffnung des Cafe Katzenberger. Jeder der schon mal auf VOX Goodbye Deutschland gesehen hat, kennt die Geschichte der süßen Blondine aus Ludwigshafen. Manchmal etwas naiv aber doch irgendwie mutig und bewundernswert. Heute war hier in Santa Ponca die Hölle los. Der Laden war total überfüllt und wir haben nach kurzer Zeit die Flucht ergriffen. Zu voll, zu viel Gedränge ….. Wir kommen in  der kommenden Woche noch mal wieder, dann ist der erste Hype vorbei.

Sonnige Grüße aus dem 17. Bundesland

Mai 9

Facebook
Posted on Mai 9th, 2010 at 12:05 PM by supamichi

Für alle, die ebenfalls Ihr Facebook Konto dauerhaft löschen möchte, habe ich hier einen Link gefunden: https://ssl.facebook.com/help/contact.php?showform=deleteaccount

Nach Eingabe von Passwort zum Konto und zwei Captcha Wörtern wird das Konto innerhalb von 14 Tagen gelöscht. Innerhalb dieser Zeit kann man den Löschauftrag wieder zurückziehen.

Hier gibt es auch zwei interessante Artikel dazu:

http://www.stern.de/digital/online/datenschutz-verbraucherzentralen-warnen-vor-facebook-1556703.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Offene-Fragen-zum-Datenschutz-bei-Facebook-und-StudiVZ-180570.html

Wie weit jemand seine persönlichen Daten preis gibt ist sicherlich jedem selbst überlassen. Ich jedenfalls kann mit diesen Social Networks wenig anfangen. Mit ist mein Blog und meine eigene Webseite lieber.

Posted on April 4th, 2010 at 8:43 PM by supamichi

Ich hatte vor längerer das Problem, dass mein Samba Server (smbd, nmbd, winbind) nicht automatisch nach einem Neustart gestartet wurde. Der Start musste immer nachträglich von Hand erfolgen.

Hier (http://wiki.ubuntuusers.de/Samba)  findet Ihr erstmal eine Anleitung zur Einrichtung eines Samba Servers (Ubuntu 9.04).

Mein Hauptproblem lag im Timing zwischen Initialisierung der Netztwerkkarte und Start des Samba Servers. Der Start des Servers erfolgte zu schnell. Die Initialisierung der Netzwerkkarte hinkte hinterher. Im Ergebnis konnte der Samba Server seine Dienste an keine Hardware (z.B. eth0) binden.

Um dieses Problem zu lösen, habe ich in /etc/rc.local eine Art Verzögerung “eingebaut”.
Vorgehensweise:

- /etc/rc.local als sudo mit einem editor öffnen
- folgende Zeilen am Ende ergänzen:
sleep20
/etc/init.d/samba start
exit 0
- Datei speichern
- Rechner neu starten

Nun sollte der Samba Server automatisch gestartet werden.

Tip: Man kann aus Synaptics die GADMIN Tools nachinstallieren. Hier gibt es dann auch das Tool GADMIN SAMBA. Das erleichert etwas die Konfiguration und man kann recht einfach prüfen, ob der Server gestartet wurde. In der Konsole kann man mit dem Befehl sudo [passwort] smbstatus den Status prüfen.

April 2

target=blank
Posted on April 2nd, 2010 at 4:53 PM by supamichi

Bin heute im Netz über einen älteren Artikel zum Thema “target=blank” gestolpert.
(http://www.peterkroener.de/warum-target_blank-nervt-und-verboten-gehoert/)
Für alle die, die es nicht wissen: Mit diesem Befehl kann man einen Link so anlegen, dass sich beim Klick darauf ein neues Browserfenster öffnet. Man verläßt also die eigentliche Webseite und befindet sich in einem neuen Fenster.

Das Dumme an der Sache ist nun, dass diese Art der Verlinkung bei manchen nicht gut ankommt. Der unerfahrene User stellt plötzlich dest, das der “Zurück”-Button nicht funktioniert. Der erfahrene User könnte das ungefragte Öffnen eines neuen Browserfensters als Eingriff in seine Selbstbestimmung.

Da ich nun mit dieser Technik auf meiner Webseite www.supamichi.de meine Bilderalben verlinkt habe, frage ich mich nun ob ich das alles umbauen muss/soll.

Was sagt ihr dazu?

Posted on März 30th, 2010 at 11:45 PM by supamichi

In meinem Freundeskreis höre ich seit neuestem immer öfter von der “Windows”-Distribution von der Firma Microsoft. Vor allem die Einsteigerfreundlichkeit und die große Auswahl an kostenlosen (jedoch nicht quelloffenen) Programmen wird gelobt. Darum entschied ich mich, dem Außenseiter im OS-Rummel eine Chance zu geben.

Auf der Homepage der Distribution erfahre ich, dass die aktuellste Version “Windows 7″ heisst, doch ein iso-image suche ich vergebens. Nach weiterer Recherche erfahre ich, dass man es nur käuflich erwerben kann, zum stolzen Preis von 120 Euro für die Basisversion – dafür wird einem u.A. telefonischer Support geboten.

Die Installation verläuft simpel, doch anscheinend erkennt Windows meine ext3-Partitionen nicht und zeigt sie als “unbekannt” an. Nach der Installation dann der Schock – der Grub-bootloader wurde einfach gelöscht ohne ihn durch einen anderen Bootloader zu erstetzen. Damit macht sich die junge Distribution keine Freunde. Nach dem Wiederherstellen des Bootloaders und dem ersten Start präsentiert sich Windows in schickem Gewandt und mit netten grafischen Effekten. Doch schon das Aufbauen einer Internetverbindung bereitet Probleme: für meinen knapp 2 Jahre alten WLAN-Stick soll ich manuell einen Treiber installieren. Das bedeutet : Windows wieder herunterfahren, Ubuntu starten, den Treiber aus den Tiefen des Web kramen, und zu Windows herüberkopieren. Nach der Installation (dazu muss auf eine Datei mit der Endung .exe geklickt werden) steht auch die Internetverbindung.

Der erste Blick in das Programmmenü dämpft die Freude gleich wieder, denn es werden so gut wie keine Programme mitgeliefert, nicht einmal Textbearbeitung oder gimp. Nach einiger Suche finde ich die Paketverwaltung, welche sich unter “Software hinzufügen/entfernen” versteckt, doch auch hier gähnende Leere: es werden keine Programme angeboten. Anscheinend soll man sich alle tarballs selbst beschaffen und kompilieren, denn Windwows kennt weder .deb, .rpm noch sonst irgendeine Art von Paketen. Die Windowshotline verrät uns allerdings, dass wir wieder auf .exe-Dateien angewiesen sind, anscheinend das Windows-eigene Paketformat. Auf den Projektseiten der Programme finden wir tatsächlich hin und wieder Windowspakete, zumindest bei den großen Projekten wie Blender oder Openoffice. Die Installation geht auch tatsächlich leicht von der Hand, nur dass jedesmal nach dem Ordner gefragt wird, wo das Programm installiert werden soll, stört etwas.

Die Shell bei Windows nennt sich nicht Shell sonder “cmd” und lässt einiges an gewohntem Linuxkomfort vermissen, und dass die Ordner mit “\” statt mit “/” separiert sind macht die Sache auch nicht einfacher. Simple Funktionen wie cat, ls oder grep fehlen völlig.

Es wird auch nur ein Fenstermanager mitgeliefert, was wohl gerade auf alter Hardware zu Problemen führen dürfte. Auch hier offenbart sich das Fehlen von Konfigurationsdateien und einer tty-Konsole als katastrophal. Glücklicherweise funktionierte des Grafiktreiber automatisch, wenn dies nicht der Fall ist wird die Distribution wohl unbenutzbar sein – das muss noch verbessert werden.

Schließlich war ich froh wieder in meinem Linux-System zu sein – Windows mag zwar eine interessante Alternative für Experimentierfreudige sein, doch es muss noch viel nachgebessert werden. Eine out-of-the-box Unterstützung von Netzwerk, ext3, mountpoints und so simple Sachen wie pdf-Dokumenten ist wohl das Mindeste. Ansonsten wird es Windows sehr schwer haben im Linux-dominierten Markt, zumal man einen dreistelligen Betrag zahlen muss.